Folgende Menschen leiden häufig unter Eisenmangel:
1. Schwangere Frauen
Der Bedarf an Eisen erhöht sich beträchtlich, wenn eine Frau schwanger ist. Der weibliche Körper ernährt das wachsende Kind über den Blutkreislauf.
2. Stillende Frauen
Im weiblichen Körper steht die ausreichende Versorgung der Muttermilch an erster Stelle. Deshalb benötigen stillende Frauen viel Eisen.
3. Kinder und Jugendliche
Alle Wachstumsprozesse erfordern Eisen.
4. Frauen mit Monatsblutung
Jede menstruierende Frau verliert regelmäßig Blut und damit Eisen. Bei eisenarmer Ernährung und starker Menstruationsblutung kann dies die Ursache von Eisenmangel sein.
5. Vegetarier/Veganer, die sich ungesund ernähren
Da der Körper Eisen aus Pflanzen schwerer aufnimmt, kann bei sehr ungünstigem Essverhalten eine rein pflanzliche Ernährung zu Mangelerscheinungen führen.
6. Sportler
Mit Schweiß verliert der Körper Mineralstoffe. Der Aufbau von Muskeln verlangt zusätzliches Eisen.
7. Chronisch Kranke
Zöliakie und andere entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa hemmen die Aufnahme von Eisen im Darm. Auch die atrophische Gastritis oder Infektionen mit Helicobakter pylori können Eisenmangel verursachen. Nieren- und Herzkrankheiten sind häufig mit Eisenmangel verbunden.
8. Menschen mit Ess-Störungen
Eine Folge von Bulimie, Magersucht oder häufigen, einseitigen Diäten ist die mangelnde Versorgung des Körpers mit Nährstoffen wie Eisen.
9. Ältere Menschen
Eisenmangel bei Senioren entsteht häufig durch falsche Ernährung oder Appetitlosigkeit. Ein weiterer Grund ist die verminderte Aufnahme-Fähigkeit des Darms im Alter. Es bestehen im Alter aber auch vermehrt Krankheiten, die die Eisenaufnahme hemmen.