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Rezepte mit Kurkuma

Kurkuma ist ein Gewürz, ein Farbstoff und Medizin zugleich. Die Kurkuma Wurzel enthält ätherische Öle und der wichtigste Wirkstoff ist das Curcumin. Kuruma wird in der indischen Medizin und Ayurveda Küche verwendet. Es gehört zu den entzündungshemmenden Lebensmitteln, gilt als gesundheitsfördernd bei vielen Krankheiten und beruhigend für Magen und Darm. Die meisten Rezepte werden mit Kurkumapulver zubereitet, aber frisch ist die Wurzel besonders gesund und aromatisch. Entdecken Sie leckere Kurkuma Rezepte, die Sie inspirieren werden.

Wo bekomme ich Kurkuma?

Das Kurkuma-Gewürz bekommen sie quasi in jedem Supermarkt. Frische Kurkumawurzeln gibt es im Asia-Supermarkt, im gut sortierten Bioladen oder online zu kaufen

Verwendung

Kurkuma färbt Gefäße, Küchenwerkzeuge aus Kunststoff, Holz und auch die Haut dauerhaft gelb. 

  • Kurkuma unbedingt mit Handschuhen schälen
  • Teige mit Kurkuma mit Handschuhen kneten.
  • Nutze Metallwerkzeuge, Glas- oder Porzellangefäße statt Tupperschalen und andere Kunststoffbehälter. Spüle benutztes Geschirr außerdem gründlich ab, bevor du es in die Spülmaschine gibst.

Wieviel Kurkuma soll man essen?

  • ungefähr ½ bis 1 Teelöffel (=1,5 - 3 g) Kurkuma pro Tag 

Es gibt zwei offizielle Empfehlungen:

  • Die WHO empfiehlt zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden 3 g Kurkuma täglich
  • Die Europäischen Behörde EFSA nennt als tägliche Maximaldosierung 2 mg Kurkumin/kg Körpergewicht. Eine 70 kg schwere Person kann demnach 1,4 g Kurkuma essen. Das ist ein halber Teelöffel Kurkuma-Pulver.

Viele klinische Studien zu den einzelnen Krankheitsbildern verwenden Tagesdosen von bis zu 8 g Kurkumawurzelpulver mit guten Ergebnissen.

Wofür hilft Kurkuma? Bei welchen Krankheiten hilft Kurkuma?

Die Liste der Krankheiten und Beschwerden bei denen Kukurma hilft ist lang:

  • Alzheimer-Demenz
  • Arteriosklerose
  • Diabetes
  • Entzündungs-Krankheiten (z.B. Morbus Crohn oder Rheuma)
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Gallenbeschwerden
  • Herzkrankheiten
  • Krebserkrankungen (bei einigen im Darm und im Mund)
  • Magen-Darm-Beschwerden allgemein
  • Magen-Darmgeschwüre
  • Neurologische Störungen
  • Refluxkrankheit
  • Reizdarm-Syndrom
  • Übergewicht

Gesundheitstipp

Die Wissenschaft hat herausgefunden: Pfeffer sorgt dafür, dass der Wirkstoff Curcumin seine heilende Wirkung besser in unserem Körper entfalten kann. Geben Sie daher eine Prise schwarzen Pfeffer zu den Kurkuma Rezepten.

Was ist Kurkuma?

Die Kurkuma oder Kurkume, auch Gelber Ingwer, Safran-, Gelb- oder Gilbwurz, ist eine aus Südasien stammende Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse. Frisch hat der Wurzelstock einen harzigen, leicht brennenden Geschmack, getrocknet schmeckt er mildwürzig und etwas bitter ? er wird vor allem gemahlen wegen seiner Färbekraft verwendet, z.B. als wesentlicher Bestandteil von Currypulver. Kurkuma ist dabei wesentlich preiswerter als der ebenfalls stark gelbfärbende Safran. Kurkuma wirkt anregend auf die Magensaftproduktion. Die in einigen Curcuma-Arten enthaltenen gelben Pigmente, allen voran Curcumin, weisen unter anderem krebshemmende, antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen.

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