Rezeptkennzeichnung

Wann ist Rezept laktosearm, glutenfrei, weizenfrei oder fructosearm?

Die Rezepte auf kochenOHNE sollen Allergikern und Menschen mit Intoleranzen helfen sich abwechslungsreich und lecker zu ernähren. Die Kennzeichnung als "glutenfrei", "laktosearm" usw. erfolgt automatisch bei Eingabe eines Rezeptes. Doch wie funktioniert die Kennzeichnung der Rezepte mit den Spezialkategorien auf der rechten Seite?

Welche Lebensmittel glutenfreihistaminarm,  weizenfrei, sojafrei, milchfrei und eifrei sind, wurde von uns sorgfältig recherchiert. Sollte Ihnen dennoch ein Fehler auffallen, können Sie diesen hier melden.

Die nachfolgenden Angaben erläutern, was die Kennzeichnungen genau bedeuteten und wie sie zustande kommen. 


Rezepte ohne Weizen

Als „weizenfrei“ sind alle Rezepte gekennzeichnet, bei denen kein Weizen und ebenfalls keine weizenähnlichen Getreidearten (wie Dinkel, Kamut, Einkorn, Emmer und Grünkern) verwendet werden. Außerdem sind keine Lebensmittel mit (versteckten) Bestandteilen dieser Getreidearten (z. B. Lakritze) enthalten.

Nutzer sollten immer alle im Rezept gelisteten verarbeiteten bzw. industriell hergestellten Lebensmittel anhand der Zutatenliste der Verpackung selbst auf Weizenfreiheit überprüfen.

Weitere Infos zur Nährwertberechnung und zur Ernährung bei Weizenallergie.

Glutenfreie Rezepte

Als „glutenfrei“ sind Rezepte gekennzeichnet, die nur glutenfreie Lebensmittel und glutenfreie Produkte enthalten. Es sind keine glutenhaltigen Getreidesorten (Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Grünkern, Dinkel u.a.) und auch keine Lebensmittel mit verstecktem Gluten in den Rezepten enthalten. 

Nutzer sollten immer alle im Rezept gelisteten verarbeiteten bzw. industriell hergestellten Lebensmittel anhand der Zutatenliste auf der Verpackung selbst auf Glutenfreiheit überprüfen.

Weitere Infos zur Nährwertberechnung und zur Ernährung bei Zöliakie / Glutenunverträglichkeit.

Rezepte ohne Milch

„Milchfrei“ sind alle Rezepte die weder Milch, Milchprodukte oder verarbeitete Lebensmittel mit versteckten Milchbestandteilen enthalten.

Nutzer sollten immer alle im Rezept gelisteten verarbeiteten bzw. industriell hergestellten Lebensmittel anhand der Zutatenliste der Verpackung selbst auf Milchfreiheit überprüfen. 

Weitere Infos zur Nährwertberechnung und zur Milcheiweißallergie.

Rezepte ohne Ei

"Eifrei" sind alle Rezepte die weder Eier, Eiprodukte oder verarbeitete Lebensmittel mit (versteckten) Eibestandteilen enthalten.

Nutzer sollten immer alle im Rezept gelisteten verarbeiteten bzw. industriell hergestellten Lebensmittel anhand der Zutatenliste der Verpackung selbst auf Eifreiheit überprüfen.

Weitere Infos zur Nährwertberechnung und zur Ernährung bei Hühnereiweißallergie.

Fructosefreie Rezepte

Ein Rezept wird als „fructosefrei“ gekennzeichnet, wenn dessen Fructose- und Sorbitgehalt aller Zutaten zusammen geringer als 1 g pro Portion ist. Saccharose wird dabei zur Hälfte dem Fructose- und dem Glucosewert zugerechnet.

Weitere Infos zur Nährwertberechnung und zur Ernährung bei Fructosemalabsorption (Fructoseintoleranz).

Fructosearme Rezepte

Ein Rezept wird als „fructosearm“ gekennzeichnet, wenn eine Portion zusammengerechnet weniger als 8 g Fruktose- und  Sorbit enthält und zusätzlich der Glucoseanteil (Traubenzuckeranteil) gleich hoch oder höher ist. Saccharose wird dabei zur Hälfte dem Fructose- und dem Glucosewert zugerechnet.

Weitere Infos zur Nährwertberechnung und zur Ernährung bei Fructosemalabsorption (Fructoseintoleranz).

Sorbitfreie Rezepte

Ein Rezept wird als „sorbitfrei“ definiert, wenn alle Zutaten zusammen weniger als 0,005 g (5 mg) Sorbit pro Portion enthalten.

Aufgrund der Rundung wird bei den Nährwertangaben zum Sorbitgehalt 0,00 g angezeigt, sobald weniger als 0,005 g enthalten sind. Dies ist jedoch durch einen Hinweis gekennzeichnet.

Weitere Infos zur Nährwertberechnung und zur Ernährung bei Sorbitintoleranz.

Histaminarme Rezepte

Histaminarme Rezepte enthalten nur Zutaten, die bei einer Histaminitoleranz verträglich sind.

Sobald ein Lebensmittel enthalten ist, das als stark histaminhaltiges Lebensmittel bekannt ist, wird das Rezept nicht mehr als „histaminarm“ gekennzeichnet.

Gleiches gilt für Zutaten,
- die viele andere biogene Amine (sog. Abbauhemmer von Histamin) enthalten und
- die Histamin im Körper freisetzen (Histaminliberatoren).

Die „histaminarme Rezepte"-Kennzeichnung auf kochenOHNE ist sehr strikt. Alle auch nur im Verdacht stehenden potentiell unverträglichen Zutaten sind ausgeschlossen. Das bedeutet auch: Es ist wahrscheinlich, dass Betroffene nicht auf alle ausgeschlossenen Lebensmittel reagieren. 

Pfeffer wurde als einzige Ausnahme in die „Erlaubt-Liste“ genommen, da es in der Regel in sehr kleinen Mengen verzehrt und von vielen Betroffenen vertragen wird.

Weitere Infos zur Nährwertberechnung und zur histaminarmen Ernährung.

Laktosefreie Rezepte

„Laktosefrei“ sind Rezepte, wenn der Laktosegehalt aller Zutaten zusammen pro Portion geringer als 5 mg (0,005 g) ist.

Weitere Infos zur Nährwertberechnung und zur Ernährung bei Laktoseintoleranz.

Laktosearme Rezepte

Laktosearm sind Rezepte, wenn der Laktosegehalt aller Zutaten des Rezeptes zusammen pro Portion weniger als 1 g ist.

Weitere Infos zur Nährwertberechnung und zur Ernährung bei Laktoseintoleranz.

Rezepte ohne Soja

Als „sojafrei“ sind alle Rezepte gekennzeichnet, bei denen kein Soja, keine Sojaprodukte oder Lebensmittel mit (versteckten) Sojabestandteilen enthalten sind. Zusätzlich dürfen keine Lebensmittel enthalten sein, in denen Soja häufig verwendet wird (wie z. B. Margarine oder Brot). 

Nutzer sollten immer alle im Rezept gelisteten verarbeiteten bzw. industriell hergestellten Lebensmittel anhand der Zutatenliste der Verpackung selbst auf Sojafreiheit überprüfen.

Weitere Infos zur Nährwertberechnung und zur Ernährung bei Soja-Allergie.

 


Warum können die „OHNE“- und „frei von“-Kennzeichnungen nicht für jeden Betroffenen stimmen?

Die Einteilungen „wann ist ein Rezept histaminarm, fructosearm usw. „ erfolgt nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und soll Betroffenen eine Hilfestellung im Alltag geben. Die Empfindsamkeit und Ausprägung ist bei Betroffenen von Allergien und Lebensmittelintoleranzen jedoch individuell sehr unterschiedlich. Die Kennzeichnungen müssen daher nicht immer für jeden Betroffenen gleichermaßen gelten.

Bitte beachten Sie, dass die Vermeidung von Allergenen und Inhaltsstoffen (durch eine Auslassdiät) nicht bei jedem Krankheitsverlauf Sinn macht. Führen Sie keine Diät durch, ohne sich ausreichend informiert zu haben. Die Informationen auf kochenOHNE sollen und dürfen den Arztbesuch und/oder eine Ernährungsberatung nicht ersetzen. Von Selbstdiagnose und -behandlung wird ausdrücklich abgeraten.


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