Rotkohl selber machen
Selbst gemachter Rotkohl - histaminarm & ohne Rotwein
Zubereitungshinweise
Vom Rotkohl die äußeren Blätter entfernen und den hellen Strunk keilförmig herausschneiden. Den Kohl in dünne Streifen schneiden oder hobeln. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Apfel waschen, schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Äpfel dazugeben und 2 Minuten andünsten. Dann Zucker und den geschnittenen Rotkohl portionsweise hinzugeben und 5 Minuten unter Rühren dünsten.
Apfelsaft, Wasser, Salz und Pfeffer hinzugeben und alles gut vermischen. Die Gewürze am Besten zum mitkochen in ein Tee-Ei geben, denn sie werden am Ende wieder entfernt.
Den Rotkohl abgedeckt unter gelegentlichem Umrühren gut 1 Stunden bei geringer Hitze schmoren.
Danach ohne Deckel weiter kochen, bis die Flüssigkeit reduziert ist. Gewürze entfernen. Preiselbeergelee zufügen, Branntweinessig (oder Verjus als zweite histaminarme Alternative für Essig) unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Rotkohl selber machen dauert zwar 1½ Stunden, er kann aber sehr gut vor bereitet werden. Am nächsten Tag schmeckt der selbstgemachte Rotkohl fast noch aromatischer und besser. Man kann ihn auch gut auf Vorrat kochen und einfach in Gefrierbeuteln einfrieren.
Nährwerte
| Nährwert Hier findest du Erläuterungen zu den kochenOHNE Nährwertangaben | pro Portion | pro 100g |
|---|---|---|
| Kilojoule (Kalorien) | 803 (192) | 303 (72) |
| Eiweiß | 2,84 g | 1,07 g |
| Kohlenhydrate | 21,07 g | 7,94 g |
| Fett | 10,47 g | 3,94 g |
| Fructosegehalt | 10,90 g | 4,10 g |
| Sorbitgehalt | 0,28 g | 0,11 g |
| Glucosegehalt | 8,97 g | 3,38 g |
| Laktosegehalt | 0,00 g | 0,00 g |
Wichtiger Hinweis: Prüfen Sie die in den Rezepten gemachten (Nahrungsmittel-) Angaben beim Zubereiten der Speisen. Prüfen Sie die Angaben insbesondere in Bezug auf Ihre Nahrungsmittelunverträglichkeiten und/oder Krankheiten. KochenOHNE übernimmt für die Richtigkeit der Angaben keine Gewähr. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Nutzungsbedingungen.
Kommentare
(3)Hallo! Ich brauch mal eine Erklärung: Ich liebe Rotkohl im WInter! Koche den schon immer ohne Essig und mit APfelsaft. ABer das Essen am FOlgetag ist ja immer das Leckerste und auch das Mitbringen zu einem Weihnachtsessen und dann aufwärmen. ABER GRADE DAS MACHT DOCH ALLES WIEDER HISTAMINREICH???!!! Wer hat Erfahrung bzw eine Erklärung?
Beim selbst gemachten Rotkohl brauchst du keine Angst beim Aufwärmen haben - solange du das nicht mehrfach und nicht viele Tage später machst. Aber Rotkohl selber machen und 2 bis 3 Tage danach aufwärmen sollte kein Problem sein.
Huhu, hättet ihr auch einen Tipp, um das Ganze noch sorbitfrei zu machen? Das wäre super. Ich liebe Rotkohl nämlich so sehr!
Das wäre super, wenn ihr eine Idee habt, den Äpfel Saft zu ersetzen... Den vertrag ich gar nicht.
Den Apfelsaft könntest du gegen Orangensaft ersetzten, aber auch Wasser mit zwei Prisen Zucker geht zur Not. Die Äpfel gegen Birnen, falls notwendig. viel Spass beim Rotkohl selber machen!
Bist du denn sicher, dass diese geringe Menge Sorbit relevant ist und Probleme bereitet? Wenn ja, kannst du den Apfel weglassen und Apfelsaft gegen Orangensaft tauschen. Sag bescheid, ob es schmeckt und verträglich war!
Bist du denn sicher, dass diese geringe Menge Sorbit relevant ist und Probleme bereitet? Wenn ja, kannst du den Apfel weglassen und Apfelsaft gegen Orangensaft tauschen. Sag bescheid, ob es schmeckt und verträglich war!
Ich habe dieses Rezept am Wochenende ausprobiert da wir Besuch hatten und meine Nichte eines Histamin Intoleranz hat. Anstatt Wasser und Apfelsaft habe ich Apfelschorle genommen und Brombeermarmelade anstelle von Preiselbeeren. Der fertige Rotkohl hat uns allen sehr gut geschmeckt.