Bestimmte Alkoholika haben von sich aus schon einen sehr hohen Histamingehalt. Jeder Betroffene weiß, dass zum Beispiel Rotwein eine richtige „Histaminbombe“ ist. Aber auch histaminfreier Alkohol oder histaminarme alkoholische Getränke, haben eine verstärkende Wirkung und sind deshalb besonders problematisch.
Aus folgenden 5 Gründen sind alkoholische Getränke Hauptauslöser der Symptome:
Aus diesen fünf Gründen sind alkoholische Getränke bei einer schweren Histaminunverträglichkeit ganz zu meiden und auch bei allen leichteren Verläufen immer mit größter Vorsicht zu genießen.
Außerdem: Besonders stark fallen die Symptome aus, wenn histaminreiche alkoholische Getränke in Kombination mit histaminreichen Lebensmitteln verzehrt werden, also z. B. Hefeweizen mit Sauerkraut mit Würstchen oder Rotwein mit gereiftem Käse.
Bestimmte Getränke haben einen sehr hohen Histamingehalt andere einen geringen. Welche Getränke sind verträglicher als andere?
Einen hohen Histamingehalt haben von Natur aus folgende alkoholische Getränke:
Betroffene einer Histaminintoleranz reagieren daher häufig auf diese alkoholischen Getränke.
Wenig Histamin haben
histaminarme Getränke/ histaminfreier Alkohol |
histaminreiche Getränke |
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Histaminarmes Bier: alle untergärigen Biere:
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Histaminreiches Bier: alle obergärigen Biere
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| Wein, Sekt, Champagner | Wein, Sekt, Champagner
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Spirituosen / Schnäpse klare Schnäpse:
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Spirituosen / Schnäpse dunkle, gereifte Spirituosen:
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Liköre
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Liköre
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Cocktails
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Cocktails
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| alkoholische Heißgetränke | alle heißen alkoholische Getränke:
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Longdrinks
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Longdrinks
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Fruchtsäfte
bei allen Säften auf Zusatzstoffe achten |
Fruchtsäfte
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sonstige alkoholfreie Getränke
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sonstige alkoholfreie Getränke
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Diese Tabelle zur histaminarmen Ernährung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Menschen mit einer Histaminintoleranz sollten alkoholische Getränke meiden und niemals bedenkenlos zu alkoholischen Getränken greifen.
Auch bei Bieren gibt es große Unterschiede im Histamingehalt. Einige Biersorten sind histaminarm andere sehr histaminreich.
Ob ein Bier ein histaminarmes Bier ist, hängt von dem Herstellungsverfahren ab. Je nach dem welche Gärtemperatur und welche Hefestämme es hat, ist ein Bier untergärig oder obergärig.
Untergärige Biere gelten als histaminarme Biere und verträglich bei Histaminintoleranz.
Obergärige Biere gelten als histaminreiches Bier und unverträglich bei Histaminintoleranz.
Übrigens: Auch alkoholfreie Biere enthalten Histamin, daher ist alkoholfreies Bier bei Histaminintoleranz nicht immer verträglich.
Nicht nur der Gehalt an Alkohol, Histamin und anderen biogenen Aminen kann die die Beschwerden verstärken. Es gibt weitere problematische Bestandteile für die Verträglichkeit von alkoholischen Getränken. Diese Stoffe bereiten bei Histaminintoleranz oft Probleme:
Alkohol sollte bei Histaminintoleranz eigentlich gemieden werden, da Alkohol den Abbau von Histamin hemmt, die Aufnahme von Histamin im Darm erleichtert und zusätzlich auch noch die körpereigene Histaminproduktion anregt.
Wer eine schwächer ausgeprägte Histaminintoleranz hat und alkoholische Getränke zu sich nimmt, sollte folgende Tipps beachten:
Häufige Fragen zum Thema Alkohol und wie es bei Histaminintoleranz vertragen wird?
Klare Spirituosen, wie Wodka und Gin, haben am wenigsten Histamin. Ihr hoher Alkoholgehalt macht sie jedoch aus anderen Gründen problematisch. An zweiter Stelle in Sachen Histamingehalt steht Weißwein - besonders die extra histaminarm hergestellten Weinsorten sind recht gut verträglich.
Histaminfrei sind einige Sektsorten im Onlineshop bei Biowein-Erlesen*. Jede Sektart wurde extra auf ihren Histamingehalt geprüft. Die Sektsorten haben eine Histamingehalt von weniger als 0,1 mg je Liter und sind damit fast histaminfrei. Normaler Sekt aus dem Supermarkt hat dagegen viel Histamin (ca. 1-2 mg je Liter) besonders Crémant und Champagner sind sehr histaminhaltig und gelten als unverträglich.
Rum, Wodka und Gin sind klare Spirituosen und haben selbst sehr wenig Histamin. Aufgrund ihres hohen Alkoholgehaltes (ca. 40%) können Sie aber Histamin im Körper freisetzen und den Abbau von Histamin hemmen.
Es gibt aber spezielle Weinanbieter, z.B. biowein-erlesen.de, die histaminfreie Weine verkaufen. Sie achten bei der Herstellung auf den Histamingehalt und überprüfen diesen zusätzlich im Labor. Denn leider gibt es keine Wein-Sorten bei denen man sicher wissen kann: Dieser Weißwein ist immer histaminarm. Dies kommt, weil der Histamingehalt stark von der Sorte, Herstellung, Alter und Hygiene abhängt. So ist jeder Jahrgang von jedem Weingut anders und es gibt große Schwankungen.
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Autorin: Sabine Theiding